Dark Beer & Maple Ancho Chili auf knusprigem Kartoffelpuffer

Maple ShotDie milden Aromen der Ancho – Chili Schote mit einer ganz leichten Cayenne – Note. Die Kombination der Würze des Irish Stout mit der unverwechselbaren Süße des Ahornsirup. Dieses Chili verbindet seine Zutaten harmonisch mit der auf den ersten Blick ungewöhnlichen Beilage auf das allerfeinste.

  • Kategorie : Best Chili in Town
  • Schärfe : Mild

Einkaufsliste / Mengen :

  • 1 kg Rindfleisch (Gulaschfleisch vom Fleischhändler Deines Vertrauens)
  • 500 g Zwiebeln
  • 2 Flaschen Irish Stout (wenn eine davon zum trinken ist , sonst nur eine Flasche)
  • 0,5 l Bio – Rinderbrühe
  • 0,1l Ahornsirup
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 frische rote Chilis Schärfegrad 5 (1-10 Skala)
  • 30 – 40 g Ancho – Chili Pulver
  • 5- 10g Cayenne – Chili Pulver
  • ca. 5g Kreuzkümmel
  • 6 Kartoffeln festkochend
  • 1 Karotte
  • 1 Ei
  • Haferflocken
  • Pflanzenöl – zum anbraten des Fleisches und zum braten der Kartoffelpuffer
  • Salz
  • Schmand
  • Chilifäden zur Deko

Zubereitung :

Das Gulaschfleisch in 1 – 1,5 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln würfeln. Die frischen Chilischoten in dünne runde Scheiben schneiden. Gewürfelte  Zwiebeln in einem großen Topf bei mittlerer Hitze leicht anbräunen. Ahornsirup hinzufügen, Hitze erhöhen und Zwiebeln mit dem Sirup karamellisieren. Topf beiseite stellen. Das Fleisch in heißer Pfanne in kleinen Mengen anbraten. Ich habe das Kilo in 3 kleineren Portionen angebraten; so wird es knuspriger und schwimmt nicht so lange in seinem eigenen Saft. Sobald das Fleisch gut angebräunt ist etwas salzen, Knoblauch mittels Knoblauchpresse und die geschnittenen Chilischeiben hinzufügen und kurz mitrösten. Mit dem Irish Stout ablöschen und zu den Zwiebeln in den großen Topf geben. Wenn alles Fleisch in dem großen Topf gelandet ist 0,5l Biobrühe dazugeben.

Die Gewürze hinzufügen. Achtung : Cayenne – Chili kann schärfemäßig sehr unterschiedlich sein. Ich habe da mal eine Überraschung erlebt beim Kauf des gleichen Chili von der selben Firma in größerem Abstand. Es empfiehlt sich also ( nicht nur beim Cayenne Pfeffer) die verwendeten Chilis und Gewürze (auch den Kreuzkümmel z. B.) vorm kochen auf die Intensität zu testen. Ich gebe dazu immer eine kleine Portion auf ein Brot mit Quark. Finde ich besser als einfach den Finger reinzustecken und abzulutschen.

Das Chili einmal kurz aufkochen.

Danach muss das Chili auf kleiner Hitze vor sich hinköcheln, wobei es eindickt. 2 Stunden dauert es in etwa bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Eine echte Geduldsprobe.

In der Köchelzeit des Chili die Kartoffelpuffer vorbereiten. Ich habe die Hälfte der Kartoffeln gekocht und die andere Hälfte roh gerieben. Eine rohe, grob geriebene Möhre dazugeben. Zum binden mit dem Ei und den Haferflocken und etwas Salz verkneten.

Nach ca. 2 Stunden lohnt es sich dann das Chili abzuschmecken. Wann ist das Chili richtig ? Bei mir ist es immer so : Wenn ich mit dem abschmecken nicht mehr aufhören kann und beinahe schon anfange alles aufzuessen, dann ist das Chili gut.

Den Kartoffelpufferteig schön dünn drücken, etwa einen halben Zentimeter dick und knusprige Puffer in reichlich Pflanzenöl ausbacken. Auch hier : Geduld. Eine knusprige Oberfläche dauert immer einen Moment länger. Wenn man den Puffer eigentlich schon wenden will einfach noch mal eine halbe Minute warten, bis die Ränder schon fast zu knusprig aussehen.

Das Chili auf ein bis zwei Kartoffelpuffern anrichten und mit Schmand und Chilifäden servieren. Dazu passt ein Stout, aber auch ein Malzbier kombiniert sich schön mit dem süß – scharfen Chili, wenn man noch fahren muss.

Die Mengenangaben reichen für ca. 4 große Portionen und noch etwas für den nächsten Tag, an dem das Chili bekanntermaßen noch besser (kaum zu glauben) schmeckt. Aber wer kann schon so lange warten.

Guten Appetit !

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