Cincinnati Chili – das Rezept

Cincinnati Chili Moin Moin liebe Chiliheads.  Lecker war es, das Cincinnati Chili. Seine Wurzeln mazedonischer / griechischer US – Einwanderer kann und will es nicht verbergen. Zimt, Nelken und Muskatnuss sind ungewöhnliche Gewürze für ein Chili, welches einem auf das angenehmste die Geschmacksknospen verwöhnt. Hier noch mal die Zutatenliste :

  • 500 g dicke Spaghetti (z.B. Barilla Spaghettoni No. 7)
  • 1 kg Hackfleisch
  • 40 g Tomatenmark
  • 500 ml Bio – Rinderbrühe
  • 1-2 große Gemüsezwiebeln, gewürfelt
  • 400 g rote Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 große Dose Kidneybohnen 800g
  • 150 g 12 Monate alter Cheddar im Block
  • 150 g 6 Monate alter Cheddar im Block
  • oder mehr Käse – nach Geschmack
  • 2-3 rote Peperoni. frisch
  • Cayenne – Pulver
  • Nelken, gemahlen, 1-2 Messerspitzen
  • Zimt, gemahlen, 1-2 Messerspitzen
  • Muskatnuss, gemahlen, 1-2 Messerspitzen
  • 1 Schuss Essig
  • 1 Lorbeerblatt
  • Knoblauch…cool : Ich hatte geräucherten Knoblauch entdeckt.
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum anbraten

Zunächst werden Zwiebeln geschnippelt. In Würfel bitte. Die weißen kommen INS Chili, die roten AUFS Chili. Die weißen Zwiebeln anbraten. Die frischen Chilis kleinschneiden. Wenn die Zwiebeln leicht angebräunt sind die Chilis dazu. Knoblauch kommt auch mit dazu – 4 große Zehen nehme ich. Noch ein bisschen schmurgeln lassen, dann mit einem Schuss Rotwein ablöschen.

Nun das Hackfleisch dazu, alles gut mischen. Und jetzt gemütlich braten lassen bis das Hack überall leicht angebräunt ist. Immer wieder mal durchmischen. Und die beiden Regeln nicht vergessen :

1. Röststoffe sind Aromastoffe
2. Chili ist Slow – Food.

Salzen, pfeffern, Gewürze dazu. Mit der Rinderbrühe aufgießen, Tomatenmark dazu. Aufkochen lassen. Lorbeerblätter rein. 2 kleine oder ein großes.
Und Hitze runter. Jetzt 20 – 30 min. köcheln lassen. Ein Glas von dem Wein trinken, wenn man mag. Flüssigkeit nachgießen wenn das Chili zu trocken wird – Wasser oder Wein, je nach Geschmack. Beim probieren sollte man die Nelken, die Muskatnuss und den Zimt jetzt schon ausmachen können, ohne dass eins der Gewürze dominiert. Hitze runter : Darf jetzt ein bisschen abkühlen, dabei mit einem kräftigen Spritzer Balsamico abschmecken.

Während das Nudelwasser erhitzt, die Bohnen entdosen und sanft erwärmen, und den Käse reiben.

Alles ist bereit ! Dann kommt der große Moment des 5 – Way – Portionierens.

In bereitgestellte Pasta – Teller :

  1. Nudeln
  2. Chili
  3. Bohnen
  4. frische rote Zwiebeln
  5. reichlich geriebenen Cheddar

schichten. Und dann einen sehr guten Appetit !

2 Gedanken zu “Cincinnati Chili – das Rezept

  1. Hallo Klaus,

    vielen Dank für Dein 5 Way Cincinnati Chili Rezept. Wir haben es kürzlich nachgebaut und fanden es sehr lecker!
    Wir werden nur beim nächsten Mal die Hälfte der Rinderbrühe durch Rinderfond ersetzen, da der Geschmack der Brühe doch sehr dominant war.

    Ich bin selbst großer Chili Con Carne Fan und finde Deine Seite Klasse! Werde zukünftig öfter mal vorbeischauen und mich inspirieren lassen. 🙂

    Ein CCC ist für mich auch die perfekte Resteverwertung nach dem BBQ, mit Resten von Pulled Pork, Pulled Chicken oder Spare Ribs lassen sich hervorragende Chilis köcheln. Dies vielleicht als kleine Anregung für Dich…

    Also mach weiter so, viel Spaß und Erfolg weiterhin!

    Und immer daran denken: If you’re ain’t sweatin‘ it ain’t hot!

    P.S. Noch eine kleine Anmerkung zu dem Rezept: In der Zutatenliste sprichst Du von „Frühlingszwiebeln“, in der Beschreibung dann von normalen weißen Zwiebeln (welche ja auch auf dem Foto abgebildet sind).

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Cooper !

      Vielen Dank für Deine nette Meldung. Es ist mir eine große Ehre wenn jemand ein Rezept von mir nachkocht; wenn es dann noch schmeckt um so besser ! Du hast recht : statt Frühlingszwiebeln muss es heißen „Gemüsezwiebeln“. Die sind, genau, auf dem „Round – Up“ Foto zu sehen und waren auch gemeint. Habe es flugs geändert.

      Ich habe diese und letzte Woche zwei Beef – Chilis mit Rinderfond gekocht, das ist eine gute Sache. Es war allerdings zuerst nicht so einfach Fond ohne „Hefeextrakt“ oder noch zweifelhaftere Zutaten zu finden. Bei der Metro hatte ich dann doch noch Erfolg. Am besten wäre es wahrscheinlich man kocht sich seinen Fond selber – mach ich bestimmt auch irgendwann mal.

      Pulled Pork, Pulled Chicken oder Spare Ribs „Reste“ als Grundlage sind eine interessante Idee – das kann ich mir sehr gut vorstellen ! Aber zu so was leckerem sagt man dann auch gar nicht mehr Resteessen…. 😉

      Viele liebe Grüße und nochmals vielen Dank

      Klaus

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